A N A B A S I S

Thalatta ! Thalatta !

Die alternativlose Reagierungschefin a. D.

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Samstag, 30. November 2024: Bellarmin an Mephisto

Als die Reagierungszeit Angela Merkels vorbei war nach 16 Jahren (in Worten: sechzehn!), vernahm man nur Elogen. In den öffentlich-rechtlichen Medien. Immer fleißig und nett gewesen zu sein.

Und sie meinte ja auch selber, alles richtig gemacht zu haben. Aber das dürfe sich nicht wiederholen.

Tatsächlich!

Und unhinterfragt.

Allerdings, wenn es unter uns bleibt, muß ich Dir eines gestehen: Ihre Reden! Ich könnte ihr vieles verzeihen, sogar ihre Wagner-Verehrung.

Samt ihren Abendroben.

Aber ihre Reden!

Obwohl man ihr tatsächlich beizubringen vermochte, Körpersprache einzusetzen. Die Lernschritte ließen sich, beginnend mit unmotiviertestem Händeherumgefuchtel, dann auch im einzelnen beobachten. Wenngleich, ich gestehe Dir jetzt noch was.

Ein großes Geheimnis!

Wenn es unter uns bleibt.

Es ist mir nie gelungen während der ganzen sechzehn ausführlichen Jahre, auch nur ein einziges Mal einen einzigen ihrer Diskurse bis zum Ende anzuhören. Sie hat zwar gesagt, wir schaffen das, aber ich habe das nie ausgehalten.

Allein schon die Intonation! Als wäre sie Ansagerin im „Radio DDR“!

Mit einer Stimme, als spräche sie beständig zu Bekloppten, die ruhigzustellen wären!

Ihre Tongebung bestenfalls noch interpretierbar als Märchenstunde für Kinder im Vorschulalter.

Ich hab das nie geschafft!

Mir ist aber auch nie etwas passiert oder auch nur entfernt aufgefallen, etwas Informatives verpaßt zu haben, um die Weltläufe richtig verstehen und einordnen zu können. Nicht im geringsten!

Mir ging es weiterhin immer gut. Oder sogar besser, als wenn ich wohl zugehört hätte.

Wie sie „unser Mitgefühl gilt den Angehörigen“ vom Blatt abliest.

Oder „das ist total inakzeptabel“.

Am Samstag, dem 4. Dezember vor drei Jahren, berichtete man ja wehmütig, Angela Merkel habe ihre letzte Botschaft ins Netz, nein, sie habe ihren letzten Pottkahst ins Internet gestellt.

Es sollen über 600 Pottkahste gewesen sein!

Allein das – was für eine Leistung!

Man möchte meinen: ihr Lebenswerk!

Für die Nachwelt.

Ich weiß gar nicht, wie lange so ein einziger Pottkahst von ihr dauerte, aber man stelle sich das einmal vor: 600!

Das sind sicher hintereinander ein paar Tage Lebenszeit!

Allein schon das bloße Anschauen!

Ich versuche mir vorzustellen, wie leer müßte mein Leben sein, wenn ich dafür Zeit zu opfern für wichtig hielte!

Und wie nervenfrei!

Und wenn ich Journalist wäre, würde ich unbedingt mal, wenn ich jemanden fände, ihn interviewen, was es ihm gebracht habe.

Sich freiwillig solchen Härten auszusetzen.

Ihn fragen nach seinem Gewinn.

An Horizonterweiterung.

Und wie es sein Leben künftig lenkte.

Da ich gerade dabei bin: Also, was hatte Merkel bewirkt in den sechzehn Jahren ihrer Reagierungszeit? Worin bestanden ihre sonstigen Meriten?

Also sie war keine Rednerin.

Bisweilen klang, immerhin zitierend, sogar in unseren Medien an, sie sei auch keine Visionärin gewesen.

Und das ist es!

Da liegt der Hase im Pfeffer!

Einmal im Sachverhalt der Aussage liegt der Hase, doch vielleicht noch mehr im lediglich zitierenden Anklingen eines Sachverhalts.

Eines Faktums.

Weil als Beleg: sie hat Deutschland erfolgreich geführt ins politisch korrekte Biedermeier.

Der politisch korrigierenden Faktenvermeidung.

Ein weites Feld.

Beispiel?

Nein, ich will jetzt gar nicht reden über ihre unsäglichen Sommerpressekonferenzen.

Und um die Büchse der Pandora auch nicht allzuweit zu öffnen, sonst kriegen wir den Deckel überhaupt nicht mehr zu: Wie der Deutschlandfunk, ebenfalls am 4. Dezember 2021, vermeldete, in Frankreich formierten sich gerade die Kandidaten der als seriös eingestuften Konservativen für den damaligen Präsidentschaftswahlkampf. Also nicht etwa Marine Le Pen, nicht die Rassemblement National. Doch sie, die also sogar deutschen Journalisten öffentlich-rechtlicher Medien als seriös geltenden Kandidaten der Konservativen, betrachteten es einhellig als ihre erstrangige Aufgabe, die illegale Einwanderung zu bekämpfen.

Aus irgend einem Grund.

Exakt wie Marine Le Pen.

Siehst Du, und genau das ist nun ein Meritum unserer Reagierungschefin: In Deutschland gab es all die merkelschen Jahre keine illegale Einwanderung!

Oder, und das ist ein weiteres merkelsches Meritum: Hattest Du etwas darüber vernommen in unseren öffentlich-rechtlichen Medien?

Was?

Einmal wäre sogar die Rede gewesen von „Identitätsverweigerern“?

Ja, aber in sechzehn Jahren: einmal!

Und dann nie wieder!

Und unsere Reagierungschefin hatte auch kurz vor ihrem Ausscheiden extra noch erklärt: Wir haben das geschafft.

Okay, zuletzt gab es ein paar. Wegen dieses weißrussischen Despoten. Mit dem unsere Reagierungschefin dann aber fleißig reagierend telefoniert hatte über die Köpfe unserer in Abwehr für unsere Reagierungschefin stehenden polnischen Nachbarn hinweg.

Und bei der Gelegenheit gleich ein weiteres Verdienst: Sie wird sicher dabei versucht haben, mit dem Weißrussen einen Kompromiß auszuhandeln. Denn Kompromiß, das ist in Deutschland endgültig gleichgeworden während ihrer Reagierungszeit mit Lösung.

Kompromiß = Lösung.

Eine Lösung ohne Kompromiß, seither kann man sich hierzulande das überhaupt nicht mehr vorstellen!

Sogar als diese blöde Seuche auftauchte, hat man sich fleißig bemüht, einen Kompromiß auszuhandeln. Zwischen „geimpft“ und „ungeimpft“.

Nun gut, aber was unserer Reagierenden fehlte an politisch vorausschauender Gestaltungskraft, das hat sie immerhin zu kompensieren versucht mit werkelndem, nein, mit merkelndem Fleiß.

Unermüdlich.

Als Konzeptionsersatz.

Um reagierend Deutschland zu regieren.

Immer fleißig bemüht, einen Worstkäs zu verhindern.

Mittels erfolgreicher Abschaffung des Konjunktivs II.

Die anderen europäischen Länder „müssen“.

Die haben aber nie gemußt.

Die „sollten“.

Womit wir wieder angelangt wären bei der biedermeierlichen Rolle der Medien unter Merkel.

Doch hier machen wir es heute wie diese, nämlich schnell den Deckel drauf auf die Büchse.

Bleibt nur anzumerken als Auffälligkeit, daß plötzlich niemand mehr behauptet, wir würden uns noch nach unserer Reagierungschefin zurücksehnen.

Sondern anscheinend tragen, seit ihrem Scheiden, alle, wie sie es selbst zuletzt wünschte, Fröhlichkeit im Herzen…

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Mittwoch, 27. November 2024, Deutschlandfunk:

Mit Blick auf ihre damalige Russlandpolitik erklärte die Alt-Kanzlerin, während der Corona-Pandemie seien viele Gesprächsfäden abgerissen. … Die Auswirkungen der Pandemie auf die Außenpolitik seien noch nicht ausreichend untersucht worden. … Merkel erklärte, sie könne nicht sehen, dass Kremlchef Wladimir Putin die Ukraine nicht angegriffen hätte, hätte es Nord Stream 2 nicht gegeben. … Auf die Frage nach ihrer Migrationspolitik angesprochen verteidigte Merkel ihre damaligen Entscheidungen. … Merkel räumte zugleich ein, dass ihre Entscheidung aus dem Jahr 2015 zur Aufnahme in Ungarn festsitzender Flüchtlinge in Deutschland zum Erstarken der AfD beigetragen habe. Die AfD sei „stärker geworden durch die Tatsache, dass so viele Menschen zu uns gekommen sind.“

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Mittwoch, 27. November 2024, PASSAUER NEUEN PRESSE über die Merkelschen Memoiren „Freiheit“:

Offensichtlich verfolgen diese – neben den üblichen kommerziellen Zwecken – das Ziel, dem Publikum ein makelloses Bild von sich und ihrer Amtszeit vorzuhalten. Fehler? Irrungen? Gab es in den 16 Jahren ihrer Kanzlerschaft nicht, will Merkel uns glauben machen. Das Gas aus Russland, der Schmusekurs gegenüber Putin? Der überstürzte Atomausstieg nach Fukushima? Das Herunterwirtschaften der Bundeswehr? Die unkontrollierte Öffnung der Grenzen? Alles richtig gemacht, so lautet die Botschaft des Buchs…

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Mittwoch, 27. November 2024, NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG:

Merkels Buch erscheint in 30 Ländern, in den USA wird sie es mit Barack Obama vorstellen. Mehr Brimborium geht kaum. … Es hätte ihr besser gestanden, wenn auch sie rückblickend zu der Einschätzung gekommen wäre, nicht immer richtig gelegen zu haben. Nur wenige Journalisten und wenige in der Politik haben ihre Russland-Politik infrage gestellt. Ihre eigene Partei scheute die Auseinandersetzung über ihre Flüchtlingspolitik, die schon damals viele für falsch hielten. Merkel war lange Zeit die Kanzlerin einer Gesellschaft, die es sich allzu bequem gemacht hatte.

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Mittwoch, 27. November 2024, MÄRKISCHEN ODERZEITUNG:

Merkel trägt einen guten Teil der politischen Verantwortung an den heutigen Zuständen. Doch das ist natürlich nicht Gegenstand einer Autobiografie. Merkel zeichnet ihr Bild von sich, von ihrer Zeit, von ihrer Kanzlerschaft, um ihr Bild für die Nachwelt mitzuprägen. Da kommen Fehler und Irrtümer nicht vor.

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Mittwoch, 27. November 2024, DAILY TELEGRAPH:

Doch nun ist ihr Erbe die Ursache für viele der aktuellen Schwierigkeiten Deutschlands und des Kontinents. Merkels Memoiren dulden keine Kritik, auch wenn sie darin den einen oder anderen Fehler einräumt. Aber es waren mehr als nur ein paar Fehler.

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Mittwoch, 27. November 2024, ILTA-SANOMAT:

Hat Deutschland während der Schuldenkrise tatsächlich richtig gehandelt? Was war mit der Entscheidung 2015, eine große Zahl an Migranten aufzunehmen? Wie sieht es mit dem Atomausstieg aus? Das größte Fragezeichen betrifft jedoch Merkels Ostpolitik. Billiges russisches Gas brachte Deutschland zum Verstummen, als Putin sein Imperium erweiterte. Nicht einmal die Annexion der Krim führte zu einem Umdenken. Merkels Memoiren bieten ihr die Gelegenheit, auf solche Kritik zu reagieren. Allerdings sind viele der Ansicht, dass sie keine Verantwortung für ihre Fehler in der Ostpolitik übernimmt.

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Mittwoch, 28. November 2024, CORRIERE DELLA SERA:

Merkel sagt, sie übernehme die Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen, nennt sie aber nicht Fehler oder ein Verkennen der Realität. Es hätte das Buch sein können, das unsere Entwicklung von der Jahrhundertwende mit ihren vielen Irrtümern bis zu Europas heutiger Krise beleuchtet; stattdessen ist es die Selbstrechtfertigung von jemandem geworden, der seinen Ruf verteidigt, uns aber nicht mehr sagt.

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Mittwoch, 28. November 2024, FINANCIAL TIMES:

Merkels Memoiren offenbaren ihre blinden Flecken in Bezug auf Russland. In ihrem faszinierenden Bericht über den NATO-Gipfel in Bukarest 2008 vermeidet sie es, eine Verbindung zum Einmarsch russischer Streitkräfte in Georgien vier Monate später herzustellen. … Dass sich Merkel weigert, in Betracht zu ziehen, dass Putin diese mangelnde Entschlossenheit als grünes Licht für einen Angriff auf Georgien und später auf die Ukraine wertete, ist verblüffend.

Das Wort zum Sonntag

Sonntag, 24. November 2024: Bellarmin an Mephisto

Daß der Osten die Sahra Wagenknecht nicht durchschaut!

Daß der Osten die Sahra Wagenknecht nicht durchschaut!!

Daß der Osten die Sahra Wagenknecht nicht durchschaut!!!

Daß der Osten die Sahra Wagenknecht nicht durchschaut!!!!

Daß der Osten die Sahra Wagenknecht nicht durchschaut!!!!!

Daß der Osten die Sahra Wagenknecht nicht durchschaut!!!!!!

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Warum fällt es schwer zu erkennen,

Was Wirklichkeit ist und was Schein?

Herman van Veen

Gehorche der Stimme des Volks

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Freitag, 15. November 2024: Serapion an Mephisto

1Da aber Samuel alt ward, setzte er seine Söhne zu Richtern über Israel.

2Sein erstgeborener Sohn hieß Joel und der andere Abia, und sie waren Richter zu Beer-Seba.

3Aber seine Söhne wandelten nicht in seinem Wege, sondern neigten sich zum Geiz und nahmen Geschenke und beugten das Recht.

4Da versammelten sich alle Ältesten in Israel und kamen gen Rama zu Samuel

5und sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richte, wie alle Heiden haben.

6Das gefiel Samuel übel, daß sie sagten: Gib uns einen König, der uns richte. Und Samuel betete vor dem HERRN.

7Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir gesagt haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, daß ich nicht soll König über sie sein.

10Und Samuel sagte alle Worte des HERRN dem Volk, das von ihm einen König forderte,

11und sprach: Das wird des Königs Recht sein, der über euch herrschen wird: Eure Söhne wird er nehmen zu seinem Wagen und zu Reitern, und daß sie vor seinem Wagen her laufen,

12und zu Hauptleuten über tausend und über fünfzig und zu Ackerleuten, die ihm seinen Acker bauen, und zu Schnittern in seiner Ernte, und daß sie seine Kriegswaffen und was zu seinen Wagen gehört, machen.

13Eure Töchter aber wird er nehmen, daß sie Salbenbereiterinnen, Köchinnen und Bäckerinnen seien.

14Eure besten Äcker und Weinberge und Ölgärten wird er nehmen und seinen Knechten geben.

15Dazu von eurer Saat und euren Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und seinen Kämmerern und Knechten geben.

16Und eure Knechte und Mägde und eure schönsten Jünglinge und eure Esel wird er nehmen und seine Geschäfte damit ausrichten.

17Von euren Herden wird er den Zehnten nehmen, und ihr müßt seine Knechte sein.

18Wenn ihr dann schreien werdet zu der Zeit über euren König, den ihr euch erwählt habt, so wird der HERR zu derselben Zeit euch nicht erhören.

19Aber das Volk weigerte sich, zu gehorchen der Stimme Samuels, und sprachen: Mitnichten, sondern es soll ein König über uns sein,

20daß wir auch seien wie alle Heiden, daß uns unser König richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe.

21Und da Samuel alle Worte des Volks gehört hatte, sagte er sie vor den Ohren des HERRN.

22Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche ihrer Stimme und mache ihnen einen König. …

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1 Samuel 8

Das Volk hat gesprochen

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Freitag, 8. November 2024: Bellarmin an Mephisto

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Donnerstag, 7. November 2024, DAILY OBSERVER:

Die USA folgen mit dem Regierungswechsel dem Beispiel anderer Industrienationen. In den meisten dieser Länder gibt es eine starke einwanderungsfeindliche Stimmung, die im Falle der USA von der Biden-Harris-Regierung ignoriert wurde, bis es zu spät war. Und all jene, die sich Sorgen um den Zustand der amerikanischen Demokratie gemacht haben, können jetzt sehen: Das Volk hat laut und deutlich gesprochen.

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Donnerstag, 7. November 2024, CONFIDENCIAL:

Aber auch die Einwanderer aus Lateinamerika verspüren keine Sympathie gegenüber ihren Landsleuten. Aus ihrer Sicht ist das Boot voll und droht zu kentern, wenn man noch mehr Menschen aufnimmt.

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Donnerstag, 7. November 2024, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG:

Der Sieg von Donald Trump ist derart überwältigend, dass die Kritiker dieses Mannes zunächst schweigen müssen. Die Amerikanerinnen und Amerikaner haben ihn in einer demokratischen Wahl mit solch überzeugender Mehrheit zu ihrem Präsidenten bestimmt, dass jede Relativierung mit Verweis auf das System, die Lügen, oder den Charakter, die Dumpfheit vermeintlicher Hinterwäldler verpufft. Dieses Land wollte Donald Trump und seine Verheißung von Führung und Stärke. Amerika wollte die Radikalität, die Brutalität, die Eindeutigkeit, die Trump ausstrahlt. Seine Macht ruht auf dem Willen einer Furcht einflößenden Mehrheit.

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Freitag, 8. November 2024, USA TODAY:

Wir haben gerade einen verurteilten Verbrecher gewählt, der Mobbing normalisiert hat, der Hass verbreitet hat wie eine Sprinkleranlage. Die Amerikaner haben sich für Massenabschiebungen, Chaos und Hass entschieden. Die Wähler haben den Mann gewählt, der unsere Verbündeten denunziert und sich bei unseren Feinden einschmeichelt. Die Wähler haben Trump gewählt. Er hat gewonnen. Die Grausamkeit hat gewonnen.

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Der Kyniker Antistenes (um 444 v. Chr. – ca. 368 v. Chr.) verspottete die Demokratie der Athener, weil sie ja nun tatsächlich durch Händeheben per Mehrheitsbeschluß einen Esel als Pferd deklarieren können…

Und auf die Mitteilung, daß er mehrheitlich vom Volke gepriesen werde, soll er geantwortet haben:

Was habe ich denn bloß falsch gemacht?“

Warum ist hohes Fieber gefährlich?

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Freitag, 1. November 2024: Serapion an Mephisto

 

29. Oktober 2024, Deutschlandfunk:

Klimaforscher Latif: Weltpolitik betreibt Realitätsverweigerung beim 1,5-Grad-Ziel

Der Klimaforscher Mojib Latif wirft der Weltpolitik angesichts Bekenntnissen zum 1,5-Grad-Ziel Realitätsverweigerung vor. Es sei de facto längst gerissen. Latif sagte der Mediengruppe Bayern, gegenwärtig steuere die Welt auf eine Erwärmung um etwa drei Grad zu.

Selbst diese Marke werde nur dann nicht übertroffen, wenn bisherige Zusagen eingehalten würden. Angesichts der Weltklimakonferenz, die vom 11. bis 24. November in Aserbaidschans Hauptstadt Baku stattfindet, sagte Latif, man könne sich auch tot verhandeln. Handeln statt Verhandeln solle das Motto sein.

Ein Nutzen der jährlichen Konferenzen sei weltweite Aufmerksamkeit für die Klimakrise. Zudem könnten sich ärmere Länder dort Gehör verschaffen und die Aufmerksamkeit richte sich auf neue Technologien, die im Kampf gegen die Erderwärmung helfen könnten.

Bei der Klimakonferenz in Paris hatten die Teilnehmerstaaten 2015 beschlossen, dass der Anstieg der durchschnittlichen Temperatur auf der Erde im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter möglichst auf 1,5 Grad, zumindest aber auf deutlich unter 2 Grad begrenzt werden soll.

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29. Oktober 2024, Deutschlandfunk:

Genf: UNO bemängelt unzureichende Klimapläne und Höchststand bei CO2-Konzentration

Klimaschädliche Treibhausgase in der Atmosphäre haben laut UNO einen neuen Höchststand erreicht.

Gleichzeitig seien die politischen Pläne zur Rettung des Klimas unzureichend, sagte UNO-Klimasekretär Stiell in Genf. So könne die globale Erwärmung nicht gestoppt werden. Bei vollständiger Umsetzung der derzeitigen Pläne würden im Jahr 2030 insgesamt 51,5 Gigatonnen CO2 ausgestoßen – ein Wert, der nur 2,6 Prozent unter dem des Jahres 2019 liege, erklärte er. Emissionen dieser Größenordnung würden ausnahmslos für jedes Land ein menschliches und wirtschaftliches Desaster bedeuten. Laut dem Weltklimarat müssten die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 43 Prozent gegenüber dem Stand von 2019 gesenkt werden, um die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen.

Die Generalsekretärin der Weltorganisation für Meteorologie, Saulo, erklärte, die neuen Daten sollten bei den Entscheidungsträgern die Alarmglocken schrillen lassen. Man sei eindeutig nicht auf dem richtigen Weg, um die Ziele des Pariser Abkommens von 2015 zu erreichen.

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Freitag, 1. November 2024, LEIPZIGER VOLKSZEITUNG:

Hoffentlich wirkt der Schrecken über die Fluten in Spanien nach bis zur diesjährigen Weltklimakonferenz. In Aserbaidschan kommen ab 11. November Regierungsvertreter und Klimafachleute aus aller Welt zur COP 29 zusammen, um vor allem über eins zu reden: Geld. Genauer gesagt über das Geld, das reiche Industrieländer an ärmere Staaten zahlen sollten, die besonders unter dem Klimawandel leiden – ohne ihn selbst wirklich verantwortet zu haben.

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Oben brennt es im Dach und unten rauchen die Minen,

Aber mitten im Haus schlägt man sich um den Besitz.

Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

Eine so bizarre Figur

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Sonntag, 27. Oktober 2024: Der Ritter vom heiligen Geist an Mephisto

Sonntag, 27. Oktober 2024, VERDENS GANG:

Schon 2016 fehlte es nicht an Warnungen, als Donald Trump für das Weiße Haus kandidierte. Nach seiner Abwahl vier Jahre später ging ein Mob zum Sturm auf das Kapitol über. Noch einmal vier Jahre später könnte eine dünne Mehrheit in einigen Bundesstaaten Trump zu einem zweiten Wahlsieg verhelfen – und das, obwohl selbst enge frühere Mitarbeiter vor ihm warnen. Nun ist Faschismus tatsächlich schwer zu definieren, und beim Phänomen Trump geht es nicht um eine kohärente politische Ideologie oder ein bestimmtes Wirtschaftssystem, sondern um eine prahlerische Respektlosigkeit vor der demokratischen Kultur, gepaart mit allgemeiner Inkompetenz. Die offenkundigen Lügen, die zahlreichen Beleidigungen und vieles andere wirken von außen betrachtet wie der pure Wahnsinn, nicht jedoch bei überzeugten Anhängern. Wenig historische Themen sind so gründlich untersucht worden wie das Vorfeld des Zweiten Weltkriegs, aber bis heute ist unklar, wie eine so bizarre Figur wie Hitler in der Kulturnation Deutschland an die Macht kommen konnte. Die Geschichte wiederholt sich nicht 1 zu 1, aber manche Mechanismen erscheinen bekannt: ein seltsamer Kandidat, der gegen Regeln und Konventionen verstößt und mit allem davon kommt, selbst mit einem versuchten Staatsstreich.

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Sonntag, 27. Oktober 2024, Wikipedia:

Am Morgen des 9. November 1923, einem Freitag, marschierte Adolf Hitler mit seinen Anhängern auf die Feldherrnhalle zu, wo es zu einer Konfrontation mit der Bayerischen Landespolizei, einem kasernierten Bereitschaftspolizeiverband, kam. Der Marsch im Rahmen des Hitlerputsches wurde blutig gestoppt. Vor der Feldherrnhalle wurden vier Polizisten, dreizehn Putschisten sowie ein unbeteiligter Schaulustiger getötet. Später wurden bei der Erstürmung des Wehrkreiskommandos in der nahe gelegenen Schönfeldstraße zwei weitere Putschisten durch die Bayerische Landespolizei erschossen.

Nach der Machtergreifung 1933 wurde die Feldherrnhalle zu einem besonderen Ort der NS-Propaganda. An der östlichen Seite wurde auf dem oberen Plateau eine Tafel mit den Namen der seinerzeit so genannten Blutzeugen aufgestellt, die von einer Ehrenwache der SS bewacht wurde. Auf der Rückseite der Tafel war der Satz zu lesen: „Und ihr habt doch gesiegt.“

 

Wahrheit und Wirklichkeit

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Dienstag, 22. Oktober 2024: Der Ritter vom heiligen Geist an Mephisto

Die Massaker der Hamas-Terroristen am 7. Oktober 2023 in Israel sind in über 60.000 Videos dokumentiert. Trotzdem schenken viele Menschen Falschinformationen aus den sozialen Medien Glauben. Wie kann das sein?

Am 7. Oktober 2023 zerstören Hamas-Terroristen den Grenzzaun zu Israel. Rund 3000 Kämpfer dringen über den Land-, See- und Luftweg in das Land ein. Die Terroristen schießen wahllos auf Passanten, sie plündern, morden und vergewaltigen in 22 Ortschaften an der Grenze. Bei Re’im findet gerade ein Musikfestival statt. Die Terroristen stürmen das Gelände und feuern in die Menge. Sie ermorden 364 Festivalbesucher, viele wurden zuvor noch gefoltert und vergewaltigt. Die „New York Times“ recherchierte sehr umfangreich über die sexuelle Gewalt gegen Frauen. Danach berichten Zeugen von Frauen- und Mädchenleichen mit gespreizten Beinen, abgerissener Kleidung und deutlichen Anzeichen von Missbrauch im Genitalbereich. Videos zeigen zwei tote israelische Soldatinnen, denen offenbar direkt in die Vagina geschossen wurde.

Auf einem Foto ist eine Frauenleiche zu sehen, der Nägel in die Oberschenkel und die Leistengegend gehämmert wurden. Eine Festivalbesucherin sagt aus, sie habe sich während des Massakers unter einem Baum versteckt und mit Gras bedeckt, weil ihr in den Rücken geschossen wurde. Sie habe gesehen, wie einer Frau die Hose bis zum Knie heruntergezogen worden sei. Ein Mann habe hinter ihr gestanden und sie vergewaltigt. Jedes Mal, wenn sie zurückgewichen sei, habe er ihr mit einem Messer in den Rücken gestochen.

Eine andere Frau, so die Zeugin, sei von einem Terroristen vergewaltigt worden, während ein weiterer Mann mit einem Cuttermesser ihre Brüste abgeschnitten habe. In Be’eri und Kfar Aza wurden in sechs Häusern Leichen von Frauen und Mädchen gefunden. Sie waren nackt, verstümmelt und gefesselt. An diesem Tag werden 1139 Menschen ermordet. Darunter sind 695 Zivilisten, einschließlich 36 Jugendliche und Kinder. Ein Ersthelfer sagt vor der Knesset aus, er habe abgetrennte Schädel von drei Kindern gesehen. Vor 75 Jahren erschien George Orwells Roman „1984“. Heute denken die meisten Menschen bei dem Titel an den Überwachungsstaat, an „Big Brother is watching you“, „Der Große Bruder sieht dich“. Aber eine andere Idee des Romans reicht weiter.

In dem Roman verändert das „Wahrheitsministerium“ die Sprache der Menschen und damit die Wahrheit. Dieses Ministerium „war ein riesiger pyramidenartiger, weiß schimmernder Betonbau, der sich terrassenförmig dreihundert Meter hoch in die Luft reckte. Von der Stelle, wo Winston stand, konnte man gerade noch die in schönen Lettern in seine weiße Front gemeißelten drei Wahlsprüche der Partei entziffern: ,Krieg bedeutet Frieden / Freiheit ist Sklaverei / Unwissenheit ist Stärke‘.“

Das Gegenteil der Wahrheit wird geglaubt, wenn sie nur oft genug behauptet wird. Vergangenheit lässt sich verändern, Tatsachen gelten nichts. George Orwell hatte recht. Am Anfang waren es nur alberne Verschwörungstheorien:

Die Mondlandung sei von Stanley Kubrick im Auftrag der US-Regierung inszeniert worden. Die Welt würde von Reptiloiden regiert, die sich als Menschen tarnen, wie zum Beispiel Barack Obama, die Queen oder Angela Merkel. Die Erde sei eine Scheibe. Paul McCartney sei schon lange tot, Walt Disney nur eingefroren, und Elvis lebe noch. Dann wurde es ernster. Die Terroranschläge am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York seien von der US-Regierung selbst durchgeführt worden. Der Bevölkerung wären über den Corona-Impfstoff heimlich Mikrochips implantiert worden. Globale Eliten würden Zuwanderungsströme steuern. Putin erklärt, die Ukraine sei ein von Nazis unterwanderter Staat, der Genozid an der eigenen Bevölkerung verüben wolle. Und Donald Trump verkündet noch immer, er habe die Wahl gewonnen.

Opfer werden zu Tätern, Täter zu Opfern

Die sozialen Medien sind weitaus mächtiger, als es ein „Wahrheitsministerium“ je sein könnte. Mit einem Tastenklick werden dort Opfer zu Tätern und Täter zu Opfern gemacht. Wahrheit ist heute nur noch eine Meinung – und man darf ja wohl auch anderer Meinung sein. Die Wirklichkeit scheint nicht mehr zu existieren, selbst bei den schrecklichsten Verbrechen. Zu den Massakern am 7. Oktober 2023 in Israel gibt es über 1500 Zeugenaussagen, über 60.000 Videos – unter anderem aus den beschlagnahmten Körperkameras der Terroristen – und zahllose Fotos der Morde, Folterungen und Vergewaltigungen. Trotzdem glauben über 90 Prozent der Palästinenser im Gazastreifen und Westjordanland, die Hamas habe in Israel keine Gräueltaten verübt. Twitter, TikTok und Telegram werden mit Terrorpropaganda, Falschinformationen und Antisemitismus überschwemmt.

Und das funktioniert: Auf der Sonnenallee in Berlin feiert am Abend des 7. Oktober das palästinensische Netzwerk Samidoun den Angriff der Hamas. Süßgebäck wird dabei an Passanten verschenkt. In London, Stockholm, Barcelona, Washington, New York, Chicago, Sydney und anderen Städten jubeln Menschen über den Terroranschlag auf Israel. Schon zwei Wochen nach den Morden gehen in London 100.000 Demonstranten für die Palästinenser auf die Straße. Die Terroristen nahmen am 7. Oktober 2023 in Israel 251 Geiseln.

An dem Tag, an dem ich diesen Text schreibe, sind nach Zählung der Zeitung „Haaretz“ noch immer 66 Menschen in der Gewalt der Hamas, 35 Entführte wurden bereits für tot erklärt. Die jüngste Geisel ist ein Baby. Der Junge war achteinhalb Monate alt, als er entführt wurde.

In Orwells „1984“ heißt es: „Wenn Sie sich ein Bild von der Zukunft machen wollen, dann stellen sie sich einen Stiefel vor, der ein menschliches Gesicht zertrampelt – unaufhörlich.“

Diese Stiefel sind heute die sozialen Medien.

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Ferdinand von Schirach (in der „Welt“ und in BILD)

(Dieser Text darf auf ausdrücklichen Wunsch des Autors unentgeltlich nachgedruckt werden.)

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Wahrheit‘ definieren wir mit Aristoteles als die Eigenschaft einer Aussage, die sagt, was ist. ‚Gewißheit‘, ‚Sicherheit‘, ‚Evidenz‘ bezeichnen psychische Zustände, in denen es einem Menschen mehr oder weniger unmöglich ist, eine bestimmte Überzeugung sinnvoll zu bezweifeln. Ganz offensichtlich haben diese beiden Eigenschaften (einmal einer Aussage, das andere Mal einer psychischen Befindlichkeit) kaum etwas miteinander zu tun. Entsprechend unterscheiden wir ‚Realität‘ als das von der Menge aller möglichen Aussagen Bezeichnete von ‚Wirklichkeit‘ als der Menge der individuellen oder kollektiven Überzeugungen, an denen ein Mensch, eine Gruppe oder eine Gesellschaft nicht sinnvoll zweifeln kann, ohne sich selbst radikal infrage zu stellen. Solches radikale Infragestellen wird über psychische und soziale Mechanismen zumeist sehr wirkungsvoll verhindert.

Rupert Lay Dialektik für Manager

 

Das menschliche Chaos

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Freitag, 11. Oktober 2024: Serapion an Mephisto

Man kann wohl mit Gewißheit sagen, daß die Welt noch nie so bunt aussah, wie jetzt. Sie ist eine ungeheure Mannigfaltigkeit von Widersprüchen und Kontrasten. Altes und Neues! Kultur und Roheit! Bosheit und Leidenschaft! Egoismus im Schaafpelz, Egoismus in der Wolfshaut! Aberglauben und Unglauben! Knechtschaft und Despotism! unvernünftige Klugheit, unkluge Vernunft! geistlose Empfindung, empfindungsloser Geist! Geschichte, Erfahrung, Herkommen ohne Philosophie, Philosophie ohne Erfahrung! Energie ohne Grundsätze, Grundsätze ohne Energie! Strenge ohne Menschlichkeit, Menschlichkeit ohne Strenge! heuchlerische Gefälligkeit, schaamlose Unverschämtheit! altkluge Jungen, läppische Männer! – Man könnte die Litanei von Sonnenaufgang bis Mitternacht fortsezen und hätte kaum ein Tausendtheil des menschlichen Chaos genannt.

10. Januar 1797, Friedrich Hölderlin (1770 – 1843)

Naivität und moralische Dummheit

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Montag, 7. Oktober 2024: Bellarmin an Mephisto

Freitag, 27. September 2024, AL ARABY AL-JADEED:

Im Lauf von 40 Jahren hat die Hisbollah ihre Anhänger einer Gehirnwäsche unterzogen und ihnen jegliches historisches Bewusstsein genommen. Das macht es der Partei leichter denn je, die einfachen Menschen unter ihren Anhängern als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen, die voller Begeisterung für ihre Partei freiwillig in den Tod gehen. Möglich ist dies, weil die Hisbollah sich in eine Sekte verwandelt hat, mit dem Anspruch, die Stimme Gottes zu sein. Zudem attackierte sie ihre Gegner und Kritiker mit äußerster Brutalität.

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Sonntag, 29. September 2024, JERUSALEM POST:

Nasrallahs Tod ist mehr als ein Sieg für Israel. Dies ist ein Triumph für jede Nation, die Demokratie über Diktatur und Freiheit über Tyrannei stellt. Die lauwarme Reaktion des Westens auf diesen Sieg unterstreicht jedoch eine beunruhigende Diskrepanz. Es ist an der Zeit, dass der Westen die Rolle Israels nicht nur als regionalen Verbündeten, sondern als entscheidenden Verteidiger der demokratischen Ordnung anerkennt.

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Mittwoch, 2. Oktober 2024, ZEIT ONLINE:

Deutschland, das mit einer Marinemission das Einschmuggeln von Waffen für die Hisbollah unterbinden sollte und dabei eklatant versagt hat, sollte – statt von Eskalation und Flächenbrand zu schwafeln – die israelische Aktion begrüßen. Unser Interesse besteht darin, das Regime in Teheran militärisch derart zu schwächen, dass es die Unterstützung Russlands in der Ukraine unterlässt, einer Friedensregelung in Syrien und der Rückkehr der Flüchtlinge nicht mehr im Weg steht, die Verständigung Israels mit den Arabern nicht sabotiert, die Schifffahrt im Roten Meer nicht mehr bedroht und schließlich in glaubhafte Verhandlungen über sein Atomprogramm eintritt.

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Donnerstag, 3. Oktober 2024, AL SHARQ AL-AWSAT:

Für den libanesischen Staat bedeutet dies, dass er nach dem Tod Nasrallahs seine von der internationalen Gemeinschaft eingeforderte Rolle aufnehmen und wieder zur legitimen Macht des Landes werden könnte. Dies wird jedoch nicht in unmittelbarer Zukunft geschehen, sondern durch die vollständige Zerstörung der Miliz. Genau daran arbeitet Israel derzeit offenbar, nämlich durch die Bildung mobiler Eingreiftruppen, die schnell in den Libanon einrücken, Tunnels und Stellungen der Hisbollah zerstören und sich dann wieder zurückziehen.

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Sonnabend, 5. Oktober 2024, DE TELEGRAAF:

Die Hamas hat geschworen, Massaker wie jenes vom 7. Oktober so lange zu wiederholen, bis Israel vollständig von der Landkarte getilgt ist und alle Juden getötet sind. Dieses Übel muss ausgerottet werden. Das ist ein langer Kampf, nicht nur um das Überleben Israels, sondern auch um die Sicherheit des Westens. Dort geistern allerdings immer noch zu viel Naivität und moralische Dummheit herum. Israel steht an vorderster Front gegen das Böse, das nicht an Verhandlungen interessiert ist.

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Sonntag, 6. Oktober 2024, LÜBECKER NACHRICHTEN:

Wenn träumen erlaubt wäre in dieser Zeit der Gewalt, dann könnte man sich Bilder erschaffen von Nahost-Demonstrationen, auf denen die Freilassung aller Geiseln gefordert würde, die die Hamas am 7. Oktober 2023 aus Israel verschleppt hat. Auf denen Menschen aller Glaubensrichtungen und Hintergründe ein Ende des Terrors und der Eskalationsspirale forderten, ein Ende des Leids und ein Ende derjenigen, die wie die Hamas-Bosse Millionen scheffeln und sich auf Kosten der Zivilbevölkerung bereichern. Aber diese Demonstrationen gibt es nicht. Stattdessen gibt es seit einem Jahr eine Radikalisierung und einen Schulterschluss islamistischer und linksextremistischer Gruppen.

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…daß in dem Dunkel ein Tagen,

Daß in der finsteren Zeit einiges Menschliche sei…

Friedrich Hölderlin (1770 – 1843)

 

Freiheitsfreude

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Sonnabend, 30. September 2024: Mephisto an Bellarmin

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Die Freiheitsfreude

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Ohne Freiheit kein Gedeihen!

Freiheit ist ein köstlich Ding,

Kann sie Flügel doch verleihen:

Raupe wird zum Schmetterling!

O welch tapfres Freiheitsstreben!

Vorwärts! Und die Mauer bricht!

Was für Wunder wir erleben!

Freut euch der Freiheit und fürchtet sie nicht!

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Früchte tragen wird die Freiheit:

Sät den Samen nur ins Land!

Einigkeit und Recht und Freiheit

Sind des Glückes Unterpfand –

Menschen wollen Glück auf Erden!

Keine Knechtschaft! Kein Verzicht!

Freie Menschen lasst uns werden!

Freut euch der Freiheit und fürchtet sie nicht!

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Freien Sinns das Glück erschauend,

Aussichten wie nie zuvor,

Und der eignen Kraft vertrauend,

Steigt ein frei Geschlecht empor.

Freiheit ist das Brot des Geistes,

Freiheit schenkt der Seele Licht,

Jede Tyrannei beweist es:

Freut euch der Freiheit und fürchtet sie nicht!

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Am 3. Oktober 2010 nach einer Melodie des Komponisten Michael Proksch im historischen Blockhaus in Dresden uraufgeführt vom Universitätschor Dresden unter der Leitung Maja Sequeias anläßlich der Feierlichkeiten des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt zum zwanzigsten Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands